Hundehütte selber bauen

Hundehütte bauen

Um eine Hundehütte selber zu bauen, ist nicht viel handwerkliches Geschick gefragt. Man muss kein Profi sein um dies zu tun. Auch der Zeitaufwand ist nicht sehr groß im Vergleich zu anderen handwerklichen Vorhaben. Noch ein Vorteil: Sie sparen bares Geld. Sie tauschen quasi Geld gegen die eigene Arbeit an der Hundehütte ein.

Die Vorteilsliste geht noch weiter: Bauen Sie Ihrem Vierbeiner die Hütte selber, so bauen und richten Sie sie ihm genau auf die Art, wie sie der Hund am liebsten hat und dabei passt die Hütte auch noch vom Stil her in Ihren Garten! Worauf warten Sie? Los geht's.

Hier finden Sie Informationen über:

Material

Material

So naiv das nun klingen mag: Für Ihre Do It Yourself Hundehütte brauchen Sie nicht viel. Das Material besteht aus ein paar Brettern und ein paar Schrauben.

Ich beschreibe Ihnen hier ein einfaches Beispiel, was sich um eine Hütte mit einem schrägen Flachdach dreht. Es ist eine grobe Bauanleitung, die Ihnen Motivation schenken soll und Ihre Kreativität anregen soll. Ihrer Kreativtät sind dann keine Grenzen gesetzt in der Umsetzung.

Holzplatten

Nehmen Sie sich Ihren Vierbeiner von der Höhe her als Maß. Besorgen Sie die Holzplatten dann etwas größer, damit der Hund in der Hütte etwas Luft nach oben hat und darin gut stehen bzw. sich aufhalten kann. Von der Länge her sollte sich der Hund auch hinlegen können und ausstrecken können, ohne sich eingeengt zu fühlen. Berechnen Sie auch hier lieber etwas mehr Platz ein.

Zwei weitere Holzplatten werden zusätzlich benötigt für die Vorder- und Rückseite. Zu guter Letzt benötigen Sie noch eine Holzplatte für das Dach. Außerdem Schrauben/Nägel (rostfrei), Dachpappe und Holzschutzlasur.

Das Dach und der Boden: Diese Platten sollten noch größer ausfallen. Rechnen Sie hier mit Maßen die je nach Geschmack 50cm bis 1m größer sind.

Terasse

Eine Terasse kann nicht nur gut aussehen, sondern auch Ihrem Hund gefallen. Das kommt auf den Hund drauf an. Wenn er Terrassen liebt oder Sie selbst noch nicht wissen ob Ihr Vierbeiner eine Terrasse gerne hat, probieren Sie es aus. In dem Fall berechnen Sie die Bodenplatte noch größer als die Dachplatte.

Die Terrasse hat die Vorteile, dass sie Schmutz fernhält und der Hund nochmal einen zusätzlichen Witterungsschutz hat.

Boden

Achtung: Wichtiger Punkt. Der Boden muss vor Kälte von unten schützen können. Das funktioniert, indem Sie die Bodenplatte zwei mal kaufen und dazwischen eine Styroporplatte unterbringen. Außerdem: Vier Kanthölzer, die die Styroporplatte umrahmen und weitere vier sehr starke Kanthölzer für den Sockel der Hütte.

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Vorbereitung

Es empfiehlt sich folgende vorbereitende Maßnahmen vorab zu erledigen, bevor Sie an den eigentlichen Zusammenbau der Hütte schreiten.

Lasieren

Lasieren Sie das ganze Holz. Verwenden Sie eine handelsübliche Holzschutzlasur. Wichtig ist, dass Sie für alle Innenflächen eine Bio-Holzschutzlasur verwenden. Diese hat wenig Schadstoffe in sich und ist viel besser für Ihren Hund. Eine Bio-Holzlasur ist hier unbedenklich.

Tipp: Damit Sie nachher wissen, was Innen- und was Außenseite ist, markieren Sie sich die Flächen beispielsweise mit einem kleinen Aufkleber oder Ähnlichem.

Eingang

Sägen Sie den Eingang in die Frontplatte. Wählen Sie den kleinstmöglichen Eingang von der Größe her, damit später so wenig wie möglich Hitze oder Kälte eindringen kann. Die ideale Größe eines Einganges ist auch auf meiner Hundehüttenseite beschrieben.

Tipp: Ein runder Eingang sieht toll aus, ist aber schwerer auszusägen. Ein eckiger Eingang sieht fast genau so gut aus, ist aber viel leichter ausgesägt. ;-)

Boden (wichtig)

Kreissaege

Wie oben schon erwähnt ist der Boden eines der wichtigsten Elemente bei einer Hundehütte. Daher beschreibe ich ihn hier nochmal in einem extra Abschnitt.

Arbeiten Sie hier gut. Verarbeiten Sie den Boden genau und gewissenhaft. Die Hütte sollte erhöht stehen, also müssen Sie den Boden vom Erdboden abheben (Füße). Das erhöht die Haltbarkeit erheblich und Nässe bzw. Kälte werden ferngehalten. Außerdem bringt die Styroporplatte, die Sie zwischen die beiden Bodenplatten unterbringen, noch einen zusätzlichen großen Isolationsvorteil. Beide Bodenplatten werden sehr stabil miteinander verschraubt.

Verwenden Sie für den Sockel die massiven Kanthölzer (vier Stück) und bauen Sie ihn als Rahmen unter die Hütte. Die schmaleren vier Kanthölzer benutzen Sie als Rahmen für die Styroporplatte zwischen den beiden Bodenplatten.

Zusammenbau

Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Seitenteile werden angebracht. Wie eingangs erwähnt, bauen wir hier eine Hütte mit Schrägdach. Das heißt, die Dachplatte bringen wir schräg an. Die höhere Seite ist dann ca. 10 Zentimeter höher als die gegenüberliegende Seite.

Schrauben Sie die Wände jetzt am Boden fest. Nageln Sie ggf. die Bretter zusätzlich, um noch mehr Stabilität zu erhalten.

Legen Sie dann die Dachplatte drauf und schrauben Sie diese ebenfalls fest.

Tipp: Benutzen Sie hier Scharniere. Somit erstellen Sie ein aufklappbares Dach, was Ihnen eine sehr einfache Reinigung erlaubt.

Belegen und überdecken Sie dann noch das Dach mit der Dachpappe. Dieser Schritt ist dann auf jeden Fall sehr empfehlenswert, wenn die Hütte immer draußen stehen soll und Wind, Regen und Schnee ausgesetzt sein wird.

Noch ein Tipp: Soll die Hütte richtig wintersicher werden, muss eine solche Isolation mittels Styroporplatte, wie Sie sie im Boden verbauen, auch in jeder Wand untergebracht werden. Verfahren Sie dort für jede Wand genau gleich, wie Sie es beim Boden getan haben. Die innere Wand kann da aber durchaus auch dünner ausfallen, z.B. realisiert mittels dünnen Sperrholzplatten.

Gratulation! Sie sind fertig mit Ihrer selbstgebauten Hundehütte!

Beispielvideo

Ein sehr schönes Beispielvideo eines komplexeren Hundehauses:

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Anleitungen

Es gibt sehr gute Anleitungen online zu kaufen. Hier meine Empfehlungen für Sie:


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Auf geht's zum Vergleich

Wenn Sie sich lieber eine Hundehütte kaufen und liefern lassen möchten, schauen Sie bei den Vergleichen vorbei:
Hundehütten / Hundehütten (isoliert) / Hundehütten (indoor)